Analytical Reviews

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Könnte Lagarde die EZB vor 2027 verlassen?
04:34 2026-02-19 UTC--5

Während der Euro weiterhin schwächelt und gegenüber dem US-Dollar spürbar an Boden verliert, kursieren an den Finanzmärkten Gerüchte über bevorstehende Wechsel in der Führungsspitze der Europäischen Zentralbank. Medienberichte deuten darauf hin, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde ihr Amt noch vor Ablauf ihrer vollen achtjährigen Amtszeit niederlegen könnte, die bis Oktober 2027 läuft.

Lagardes Entscheidung soll mit dem Wunsch zusammenhängen, noch vor der französischen Präsidentschaftswahl im kommenden April zurückzutreten. Ein derart gut getimter Rückzug würde offenbar günstige Voraussetzungen dafür schaffen, dass Präsident Emmanuel Macron und der deutsche Regierungschef Friedrich Merz gemeinsam an der Suche und Ernennung einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers arbeiten können. Auch wenn der genaue Zeitpunkt eines möglichen Rücktritts unklar bleibt, beeinflusst bereits die bloße Andeutung einer solchen Entwicklung die Markterwartungen.

Dieser potenzielle Führungswechsel bei der EZB käme zu einem günstigen Zeitpunkt, da die europäische Wirtschaft derzeit vergleichsweise zuversichtlich ist und weder bei der Inflation noch am Arbeitsmarkt mit akuten Problemen konfrontiert ist. Die Ernennung einer neuen EZB-Präsidentin bzw. eines neuen EZB-Präsidenten wäre ein zentraler Faktor für den künftigen Kurs der Geldpolitik im Euroraum, einschließlich der Entscheidungen zu den Leitzinsen und zu Programmen zur wirtschaftlichen Unterstützung.

Auf Fragen von Journalistinnen und Journalisten zu den Gerüchten reagierte der Gouverneur der Banque de France, Francois Villeroy de Galhau, zurückhaltend. „Ich habe ein Gerücht über Lagarde gelesen, ich habe es zur Kenntnis genommen, es erscheint mir nicht wie eine gesicherte Information. Ich überlasse es der EZB, dazu Stellung zu nehmen, aber es ist ein Gerücht“, sagte er vor Abgeordneten in Paris.

Die EZB äußerte sich dazu wie folgt: „Präsidentin Lagarde ist voll und ganz auf ihren Auftrag fokussiert und hat keine Entscheidung in Bezug auf ein vorzeitiges Ende ihrer Amtszeit getroffen“, so ein EZB-Sprecher.

Auch an den Märkten blieb eine Reaktion aus: Der Euro gab nur leicht nach, während der Dollar gegenüber den meisten wichtigen Währungen zulegte. Viele Marktteilnehmer scheinen zu dem Schluss gekommen zu sein, dass es noch zu früh ist, um verlässliche Rückschlüsse auf mögliche Auswirkungen auf die gemeinsame europäische Währung zu ziehen.

Zur Erinnerung: Spekulationen über einen vorzeitigen Rückzug Lagardes gab es bereits früher; im vergangenen Juni versuchte sie, derartige Berichte zu zerstreuen, indem sie erklärte, sie sei fest entschlossen, ihr Mandat zu erfüllen. In einem jüngsten Bloomberg-Interview sagte sie, sie sei „nicht jemand, der einfach aufgibt“.

Der technische Ausblick für EUR/USD legt nahe, dass Käufer eine Rückeroberung der Marke von 1,1800 ins Auge fassen sollten. Dadurch würde sich der Weg für einen Test von 1,1830 öffnen. Von dort aus ist ein Anstieg in Richtung 1,1860 möglich, wobei ein weiterer Durchmarsch ohne Unterstützung durch große Marktteilnehmer allerdings schwierig wäre. Das erweiterte Ziel liegt am Hoch bei 1,1890. Bei einem Rückgang ist im Bereich um 1,1770 mit nennenswertem Kaufinteresse zu rechnen. Sollten dort keine Käufer auftreten, wäre es sinnvoll, auf ein neues Tief bei 1,1740 zu warten oder Long-Positionen erst ab 1,1710 zu eröffnen.

Für GBP/USD gilt, dass Käufer zunächst den nächsten Widerstand bei 1,3500 überwinden müssen. Erst dann können sie die Marke von 1,3530 ins Visier nehmen, wobei ein Ausbruch darüber hinaus sich als schwierig erweisen dürfte. Das erweiterte Ziel liegt im Bereich um 1,3560. Fällt das Währungspaar, werden die Bären versuchen, bei 1,3465 die Kontrolle zu übernehmen. Gelingt ihnen dies, würde ein Bruch dieser Spanne den bullischen Positionen einen schweren Schlag versetzen und GBP/USD in Richtung 1,3430 drücken, mit der Möglichkeit einer Ausweitung bis 1,3400.

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