Analytical Reviews

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Handelsempfehlungen und Analyse zu EUR/USD am 25. März. Trumps Waffenruhe auf Eis gelegt
22:06 2026-03-24 UTC--4

Analyse von EUR/USD 5M

Das Währungspaar EUR/USD hat am Dienstag deutlich gezeigt, dass es derzeit nur auf geopolitische Ereignisse reagiert. Im Verlauf des Tages wurden zahlreiche makroökonomische Daten veröffentlicht, aber im Grunde bewegte sich das Paar den ganzen Tag über seitwärts, was im 5-Minuten-Chart klar zu erkennen ist. Man könnte zwar argumentieren, dass sich die Einkaufsmanagerindizes für die Geschäftstätigkeit in Deutschland und der Eurozone widersprochen haben, und das entspricht auch der Wahrheit. Der Index für die Aktivität im Dienstleistungssektor zeigte einen Abwärtstrend, während der Industriesektor einen Aufwärtstrend verzeichnete. Somit kam es zu einem gegenseitigen Ausgleich. Aus unserer Sicht ist dies jedoch keine ausreichende Erklärung. Donald Trumps Waffenruhe befindet sich auf Pause, und der Markt wartet darauf, dass diese Pause endet. Offizielle Quellen haben keine Verhandlungen zwischen Teheran und Washington bestätigt, sodass der Markt schlicht nicht weiß, wie er auf die aktuelle Lage reagieren soll. Auf der einen Seite spricht Trump von einer Waffenruhe, auf der anderen Seite weist der Iran alle Versuche zurück, einen Ausweg aus der derzeitigen Situation zu finden, und dementiert sie.

Aus technischer Sicht bildet sich ein Aufwärtstrend, der aber nur Frust bringt. Das Paar steigt äußerst schleppend, wobei die Korrekturen bis zu 90 % der Trendimpulse ausmachen. Daher lässt sich die aktuelle Aufwärtsbewegung am treffendsten als „Korrektur“ bezeichnen. Wenn die derzeitige Aufwärtsbewegung eine Korrektur ist, warten wir auf eine neue Phase des Haupttrends. Dies wird möglich, falls „Trumps Frieden“ scheitert.

Im 5-Minuten-Chart wurde am Dienstag lediglich ein Handelssignal generiert. Während der europäischen Handelssession prallte das Paar von der Zone 1,1615–1,1625 nach unten ab und konnte im Tagesverlauf um 20–30 Pips fallen. Diese 20–30 Pips hätten Trader mit der einzigen Short-Position verdienen können.

COT Report

Der jüngste COT-Bericht trägt das Datum 17. März. In der Darstellung im Wochenchart wird deutlich, dass die Netto-Position der Non-commercial-Trader weiterhin „bullish“ ist, jedoch aufgrund der geopolitischen Ereignisse Anfang 2026 rasch zurückgeht. Trader verkaufen den Euro in großem Umfang zugunsten des US-Dollars. Trumps Politik hat sich nicht verändert, aber der Dollar fungiert erneut als „Reservewährung“, was einen starken Zustrom von Käufern auslöst.

Wir sehen nach wie vor keine fundamentalen Faktoren, die die europäische Währung stärken würden. Allerdings gibt es ausreichend Faktoren, die auf ein potenzielles Abwertungsrisiko für den amerikanischen Dollar hindeuten. Der Krieg im Nahen Osten hat den Dollar vorübergehend extrem attraktiv gemacht, doch wenn dieser Faktor wegfällt, könnte sich alles wieder normalisieren. Langfristig kann der Euro bis auf 1,06 (die Trendlinie) fallen, doch der Aufwärtstrend bleibt weiterhin intakt.

Die Positionierung der roten und blauen Linien des Indikators signalisiert nach wie vor die Fortsetzung eines „bullishen“ Trends. In der letzten Berichts­woche verringerte sich die Zahl der Long-Positionen der Gruppe „Non-commercial“ um 52.800, während die Zahl der Short-Positionen um 31.200 zunahm. Folglich sank die Netto-Position innerhalb einer Woche um 84.000 Kontrakte.

Analyse von EUR/USD im 1H-Chart

Im Stundenchart könnte das Währungspaar EUR/USD seinen Abwärtstrend in der vergangenen Woche beendet haben, doch dafür gibt es derzeit noch keine ausreichende Gewissheit. Eine neue Eskalation im Nahen Osten, neue Verwerfungen am Öl- oder Gasmarkt sowie eine Ausweitung des Konflikts über die Region hinaus könnten eine neue Welle an Dollar-Käufen auslösen. Jeder Anstieg der europäischen Währung ist im Moment von Natur aus instabil und hängt von den Entscheidungen Trumps ab.

Für den 25. März heben wir die folgenden Handelsmarken hervor: 1,1234, 1,1274, 1,1362, 1,1426, 1,1542, 1,1615–1,1625, 1,1657–1,1666, 1,1750–1,1760, 1,1830–1,1837 sowie die Senkou-Span-B-Linie (1,1538) und die Kijun-sen-Linie (1,1542). Die Linien des Ichimoku-Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte. Vergessen Sie nicht, einen Stop-Loss auf Break-even nachzuziehen, wenn sich der Kurs mindestens 15 Pips in die richtige Richtung bewegt. So schützen Sie sich vor möglichen Verlusten, falls sich das Signal als falsch herausstellt.

Am Mittwoch stehen weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Konjunkturdaten an, allerdings wird Christine Lagarde vor der EU sprechen. Lagarde könnte erneut auf die Risiken hoher Inflation, die Energiekrise und mögliche Zinserhöhungen eingehen. Für den Markt wird hier jedoch nichts grundlegend Neues zu erwarten sein, da die EZB-Präsidentin den Händlern bereits in der vergangenen Woche alle wesentlichen Informationen geliefert hat.

Handelsempfehlungen:

Am Mittwoch können Händler Short-Positionen in Erwägung ziehen, falls der Kurs im Bereich von 1,1615–1,1625 nach unten abprallt, mit Zielen bei 1,1534–1,1542. Long-Positionen können eröffnet werden, wenn der Bereich 1,1615–1,1625 nach oben durchbrochen wird, mit Zielen bei 1,1657–1,1666 und 1,1750–1,1760. Longs bleiben zudem interessant, wenn der Kurs von den Linien des Ichimoku-Indikators nach oben abprallt.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Resistance/Support) sind dicke rote Linien, an denen eine Bewegung enden kann. Sie sind keine eigenständigen Quellen für Handelssignale.

Kijun-sen- und Senkou-Span-B-Linien sind Ichimoku-Indikatorlinien, die aus dem 4-Stunden-Chart in den Stundenchart übertragen wurden. Es handelt sich um starke Linien.

Extreme Levels sind dünne rote Linien, von denen der Kurs zuvor bereits abgeprallt ist. Sie dienen als Quellen für Handelssignale.

Gelbe Linien kennzeichnen Trendlinien, Trendkanäle und sonstige technische Formationen.

Indikator 1 in den COT-Charts zeigt die Größe der Netto-Position jeder Händlerkategorie an.

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