Analytical Reviews

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GBP/USD Überblick. 22. April. Wer interessiert sich jetzt für die Statistiken?
22:38 2026-04-21 UTC--4

Das Währungspaar GBP/USD zeigte sich am Dienstag äußerst ruhig, obwohl in Großbritannien mehrere wichtige und viel beachtete Berichte veröffentlicht wurden. Beginnen wir mit dem Arbeitslosenbericht, der überraschend von 5,2 % auf 4,9 % fiel und damit unter den Prognosen von 5,2 % lag. Ein solcher Rückgang eines der wichtigsten makroökonomischen Indikatoren hätte eigentlich eine Aufwertung der britischen Währung auslösen müssen. Und das wäre auch geschehen, gäbe es da nicht ein „Aber“ – der Markt ignoriert das makroökonomische Umfeld nun bereits seit zwei Monaten.

In dem Bericht selbst muss man nicht nach einem „Haar in der Suppe“ suchen. Es ist längst nicht das erste Mal, dass der Markt auf entscheidende Daten überhaupt nicht reagiert. Wäre der Bericht nicht so stark, wie er auf den ersten Blick erscheint, hätte das Pfund unmittelbar nach der Veröffentlichung fallen müssen. Wäre der Bericht tatsächlich gut, hätte die britische Währung zulegen müssen. Doch keines von beidem ist eingetreten, und das moderate Wachstum des US‑Dollar ist rein korrektiver Natur. Das GBP/USD‑Paar war zudem zwei Wochen in Folge gestiegen, sodass eine leichte Gegenbewegung nicht schadet.

Auch wenn der Einfluss der Geopolitik abnimmt, zögert der Markt weiterhin, auf klassische Fundamentaldaten und makroökonomische Faktoren zu reagieren. Die anstehenden Sitzungen der Bank of England und der Federal Reserve rücken näher, und die britische Zentralbank wirkte vor einem Monat deutlich „falkenhafter“ als ihr amerikanisches Pendant. Dennoch setzte der Dollar seinen Aufwärtstrend fort – allein getragen von geopolitischen Faktoren.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Art Schwebezustand, da unklar ist, ob es in dieser Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde zwischen Teheran und Washington kommen wird. JD Vance mag bereits nach Islamabad geflogen sein, doch was hindert den Iran daran, erneut ein Treffen abzusagen? Zudem deuten verschiedene Berichte darauf hin, dass es in Teheran keinen Konsens über Verhandlungen mit den USA gibt. Die Islamischen Revolutionsgarden beharren auf einem harten Kurs: keine Verhandlungen, bevor Washington die iranischen Häfen freigibt. Der neue oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, ist hingegen bereit, sich zu treffen, um den Konflikt so schnell wie möglich zu lösen. Unklar bleibt auch, wer im Land tatsächlich das Sagen hat und die Entscheidungen trifft.

Was die Verhandlungen selbst angeht, bleiben wir recht skeptisch. Es ist nach wie vor nicht ersichtlich, worüber die Parteien überhaupt verhandeln sollen, wenn niemand bereit ist, bei den wichtigsten Punkten Zugeständnisse zu machen. Die einzige Chance für die Welt wäre der Abschluss eines Atomabkommens ähnlich dem, das vor zehn Jahren zwischen den Ländern bestand. Konkret würden Vertreter internationaler Organisationen Zugang zu den iranischen Atomanlagen erhalten, um die Kontrolle über angereichertes Uran sicherzustellen. Doch hat Teheran einem neuen Atomabkommen zugestimmt, nachdem Donald Trump einst ein ähnliches Abkommen einseitig aufgekündigt hat? Aus Sicht Teherans bietet jede Vereinbarung mit den USA keinerlei Garantien.

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares beträgt in den letzten 5 Handelstagen 67 Pips, was als „durchschnittlich“ gilt. Am Mittwoch, dem 22. April, erwarten wir, dass sich das Paar in einer Spanne zwischen 1,3434 und 1,3568 bewegt. Der obere lineare Regressionskanal hat nach unten gedreht und signalisiert damit einen Abwärtstrend. Der CCI-Indikator ist in den überkauften Bereich eingetreten und hat eine „bärische“ Divergenz ausgebildet, was auf eine mögliche Abwärtskorrektur hindeutet.

Nächste Unterstützungsniveaus:

  • S1 – 1,3489
  • S2 – 1,3428
  • S3 – 1,3367

Nächste Widerstandsniveaus:

  • R1 – 1,3550
  • R2 – 1,3611
  • R3 – 1,3672

Handelsempfehlungen:

Das GBP/USD-Paar setzt seine Erholung nach zwei Monaten geopolitischer Einflüsse fort. Trumps Politik wird weiterhin Druck auf die US-Wirtschaft ausüben, weshalb wir 2026 nicht mit einem Wachstum der US-Währung rechnen. Daher bleiben Long-Positionen mit Zielen bei 1,3916 und darüber relevant, solange sich der Kurs über dem gleitenden Durchschnitt befindet. Befindet sich der Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt, können unter Berücksichtigung geopolitischer Faktoren Short-Positionen mit Zielen bei 1,3428 und 1,3367 in Betracht gezogen werden. In den letzten Monaten haben nahezu alle Nachrichten und Ereignisse gegen das britische Pfund gearbeitet und den Abwärtstrend verlängert. Die Geopolitik unterstützt jedoch den Dollar nicht mehr, und das Pfund wirkt nun deutlich entspannter.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Wenn beide in dieselbe Richtung zeigen, bedeutet dies, dass der Trend derzeit stark ist;

Die gleitende Durchschnittslinie (Einstellungen 20,0, smoothed) bestimmt den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte;

Murray-Level sind Zielniveaus für Bewegungen und Korrekturen;

Volatilitätsniveaus (rote Linien) zeigen auf Basis der aktuellen Volatilitätswerte den wahrscheinlichen Preiskanal an, in dem sich das Paar am nächsten Tag bewegen wird;

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) deutet darauf hin, dass eine Trendwende in die entgegengesetzte Richtung bevorstehen könnte.

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