Am Mittwoch setzte das Währungspaar GBP/USD seine relativ schwache Aufwärtsbewegung fort. Im Laufe des Tages hielten die Chefs der US‑Notenbank und der britischen Zentralbank Reden. Kevin Warsh erklärte, dass die „Dot Plot“-Diagramme noch einige Zeit weiter veröffentlicht werden sollen und dass das Federal Reserve System darauf abzielt, die Inflation wieder auf 2 % zurückzuführen. Andrew Bailey deutete an, dass die Inflation in der zweiten Jahreshälfte steigen könnte, jedoch wird bis 2027 ein Rückgang auf 2 % erwartet. Im ersten Fall wurde die Geldpolitik nicht angesprochen, während Bailey im zweiten Fall zu erkennen gab, dass die Bank of England kein besonderes Interesse daran hat, den Leitzins anzuheben. Außerdem wurde der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in den USA veröffentlicht, der bei 53,3 Punkten lag und damit unter den erwarteten 54,0 Punkten. Damit war der Rückgang des US‑Dollars vollkommen gerechtfertigt, was in letzter Zeit leider nicht häufig der Fall war. Nichtsdestotrotz hat sich für das Pfund ein Aufwärtstrend herausgebildet, und die Trendlinie stützt die Bullen.

Im 5-Minuten-Chart wurde am Mittwoch ein Kaufsignal generiert. Während der amerikanischen Handelssitzung durchbrach der Kurs die Spanne von 1,3259–1,3267, wodurch Trader Long-Positionen eröffnen konnten. Am Donnerstag können diese Positionen mit einem Ziel bei 1,3319–1,3331 offen bleiben, bis ein Verkaufssignal entsteht.
Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar begonnen, einen korrektiven Aufwärtstrend auszubilden. Der Konflikt im Nahen Osten ist entweder nicht vollständig gelöst oder befindet sich in einer Pause; die Fed hat lediglich eine mögliche Zinserhöhung bis zum Jahresende in Aussicht gestellt – die möglicherweise gar nicht kommt – und die BoE hat keine Absicht zu straffen. Wir sind der Auffassung, dass der Dollar in den letzten Wochen unlogisch gestiegen ist, weshalb wir mit einer Erholung des britischen Pfunds rechnen.
Am Donnerstag können Einsteiger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,3175–1,3180 in Betracht ziehen, falls sich der Kurs unterhalb der Zone 1,3259–1,3267 festigt. Die Konsolidierung oberhalb der Zone 1,3259–1,3267 am Mittwoch ermöglicht es, in Long-Positionen zu bleiben, die auf 1,3319–1,3331 abzielen.
Im 5-Minuten-Chart können die folgenden Levels gehandelt werden: 1,3043, 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Donnerstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse geplant, während in den USA bedeutende Veröffentlichungen zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitslosigkeit anstehen. Daher sind in der zweiten Tageshälfte deutliche Bewegungen zu erwarten, da der Markt nach Gründen sucht, US-Dollar zu kaufen.
Kurslevels (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Ziele beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder dienen als Signalquellen.
Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend darstellen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein ergänzender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man verlässt den Markt, um plötzliche Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Markt sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Money-Management sind entscheidend für den langfristigen Erfolg im Handel.
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